Mandalay / Amarapura (7./8.1.2015)

Für die Abendfahrt am Mittwoch dürfen wir die grüne, staubfreie Wiese beim Swan-Hotel benutzen. Damit können wir direkt neben dem Wassergraben des ehemaligen Königspalastes aufsteigen und haben eine spektakuläre Aussicht über dieses 2.5 km breite Quadrat. Wir steigen sofort auf 300m Grund, denn der ganze Raum innerhalb der Palastmauern ist militärisches Sperrgebiet. Diese Höhe bringt uns schön in die nordöstliche Ecke über die Pagoden Sandamuni und Kuthodaw, die von kleinen Stupas mit 1774 resp. 729 Schrifttafeln buddhistischer Schriften umgeben sind. Gemeinsam bilden sie das so genannte grösste Buch der Welt. Wir schaffen es, den Bereich ziemlich genau zu überfahren und sind so in bester Position für die Luftaufnahmen. Nach der relativ tiefen Überfahrt steigen wir wieder höher, korrigieren weiter nach Osten und landen kurz vor Sonnenuntergang auf einem Feldweg ausserhalb eines Dorfes nördlich von Mandalay.

Der zweite Start bei der U Bein-Brücke ist vom Licht her am Boden fast noch schöner als derjenige am Vortag. Wir turnen über Amarapura herum, leider sind die Sichtverhältnisse weiter oben aufgrund des starken Dunstes nicht sehr gut. Wir landen nach einer guten Stunde Hülle an Hülle mit Marc in einem Stadion, vermutlich einem der staubigsten der Welt. Danach folgt der obligate Besuch der Seidenweberei, wo sich das Shopping ziemlich in die Länge zieht.

Am Abend starten wir nochmals beim Swan-Hotel. Diesmal führt uns der Wind direkt über den Palast des ehemaligen Königs, westlich am Mandalay-Hill vorbei und über das grosse Gefängnis, das wie ein halber Zitronenschnitz in der Landschaft liegt. Wir verzichten auf eine Annäherung, eine Verhaftung wäre nicht in unserem Sinn. Danach kämpfen wir uns in der Höhe mühsam nach rechts, um das Gebiet der feuchten Felder in der Nähe des Ayeyarwaddy zu vermeiden. Wir landen schliesslich in einem kleinen Feld mitten zwischen Dutzenden von Hühner-/Fisch-Farmen. In den Gebäude über dem Wasser werden die Hühner gehalten. Hühnerkacke und Futterreste fallen als Fischfutter in den darunter liegenden Teich. Ein ziemlich cleveres System.

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