Morgenfahrt vor der Regenfront

Nach einer kurzen Nacht sitzen wir um 04:30 schon wieder im Briefing Room. Resultate von gestern Abend kennen wir noch keine. Von Westen her nähert sich eine Störungszone, in deren Vorfeld die Winde fast auf Süd gedreht haben. Zwei Marker, zwei Aufgaben: ein HWZ mit 3 Zielen auf dem Flugplatz und (schon wieder) ein Watership Down. Anspruchsvoll aus taktischer Sicht ist, dass der Fuchs möglicherweise den Fluss überqueren könnte. Wir entscheiden uns, ein Verfolgerfahrzeug auf der Ostseite des Flusses zu lassen und das andere schon vor dem Start direkt zum Startplatz des Fuchses zu schicken.

Der Start auf dem weichen, nassen Boden ist eher chaotisch. Es herrscht ein ziemliches Durcheinander an Fahrzeugen, Anhängern und Ballonen. Es gibt auch Pilotinnen, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Ballon quer zur Windrichtung auszulegen. So wird vor dem Füllen ein paar hundert Mal hin und her gefahren, was der Wiese auch nicht besonders gut tut. Die Russin nebenan kümmert sich auch heute Morgen wieder mehr um ihren Säugling als um den Ballon, was überall ausserhalb einer Weltmeisterschaft absolut o.k. ist. Hier sorgt es eher für Unrruhe.

Sobald die Ballone aus der Grundschicht heraussteigen, werden die Winde schneller und so verschwinden die Ballone bald Richtung Flugplatz. Wir hoffen auf besser fahrbare Aufgaben als gestern Abend.

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